Suchmaschinen funktionieren von außen betrachtet nach einem einfachen Prinzip: Der Benutzer gibt einen (oder mehrere) Begriffe ein und erhält eine Liste von Ergebnissen, die nach der Relevanz geordnet sind.
Am Anfang einer Suchmaschinenoptimierung stellt sich somit primär folgende Frage:
Für welche(n) Begriff / Begriffe soll die zu optimierende Website ein vorderes Ergebnis erzielen?
Auswahl der Keywords muss Benutzererwartung erfüllen
Für die Ermittlung dieser sogenannten Keywords empfehlen sich folgende Hilfstechniken: Brainstorming, Analyse des eigenen Informations- und Produktangebots, Konkurrenzanalyse sowie Befragung von Freunden und Bekannten. Im Vordergrund sollte dabei stets das Ziel eines „gezielten“ Traffics stehen: Besucher der Seite sollten das zu sehen bekommen, was Sie bei Eingabe des Suchbegriffes erwarteten. Die Konzentration auf zweideutige oder wenig themenrelevante Keywords kann dabei neben einer schlechten Erfolgsrate (conversion rate) auch eine Abwertung des eigenen Images / Marke mit sich bringen (wie bei unerwünschter Werbung).
Berücksichtigung des Suchvolumens (Anzahl der Suchanfragen)
Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den angebotenen Informationen / Produkten auf der Seite sollte bei der Auswahl der Keywords dabei vor allem auch das Suchverhalten der Webnutzer berücksichtigt werden:
Ist es besser, auf einen Begriff zu optimieren oder bringt ein Begriffspaar mehr (und/ oder einfacher) Zugriffe auf die Webpräsenz? Welche Begriffe werden besonders häufig in Suchmaschinen eingegeben und können somit hohe Zugriffszahlen verursachen?
Untersuchungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass im deutschsprachigen Bereich die Verwendung von Begriffspaaren wie beispielsweise „Suchmaschine optimieren“ dem einzelnen Begriff „Suchmaschinenoptimierung“ oft überlegen ist. Hinsichtlich der Anzahl der Suchanfragen nach bestimmten Begriffen werden von den führenden Suchmaschinen wie Google keine absoluten Zahlen veröffentlicht. Einen (groben) Überblick über die relative Häufigkeit der von Suchmaschinenbenutzern eingegebenen Begriffe im Zeitverlauf bietet hierbei „Google Trends“.


