Gestaltung

Eine gute Webpräsenz ist mehr als eine Ansammlung von Webseiten: Erst durch eine durchdachte Struktur der Inhalte wird eine intuitive Benutzerführung und Navigation möglich.

Dabei ist hinsichtlich der Darstellung der Inhalte auf Folgendes zu achten:

Richtige Tiefe der Verzeichnisstruktur

Die Tiefe der Verzeichnisstruktur wird dabei in Abhängigkeit der gesamten Informationsmenge sowie der Informationsart gewählt. Als gute Lösung hat sich in vielen Fällen eine Untergliederung bis in die dritte Hierarchieebene herausgestellt.

Kleine, geschlossene Informationseinheiten

Kleine, abgegrenzte „Informationshappen“ lassen sich nach der kognitiven Psychologie wesentlich besser merken als lange, einförmige Einheiten. Die Aufteilung längerer Texte in webgerechte Dokumente (möglichst mit wenig Scrolling) ist daher absolut anzuraten.

Vermeidung inhaltlicher Redundanzen

Gleiche Information sollte nur in begründeten Fällen an unterschiedlichen Stellen der Website vorhanden sein.

Mögliche Erweiterung einplanen

Um aufwändige Umgestaltung der Sitestruktur und technische Fehler zu vermeiden, macht es Sinn, bereits in der Planungsphase Räume für Erweiterungen zu lassen.

Einbindung ins Corporate Design

Webdesign sollte als Teilaspekt des Corporate Designs verstanden werden. Nur wenn gleiche Farben, Logos und Schriften verwendet werden, tritt der erwünschte Wiedererkennungseffekt ein. Das Design ist von elementarer Bedeutung für das Firmenimage, weshalb es auch für kleinere Firmen Sinn macht, sich mit dieser Frage einmal ausführlicher zu beschäftigen.

Soll primär die Seriosität einer Firma vermittelt werden, so ist eine gestylte, statische Site prinzipiell erste Wahl. Wissenschaftliche Neutralität kommt durch neutrale, grafisch eher zurückhaltende Optik zum Ausdruck. Der Einsatz von Flash spricht für Dynamik; ein poppiger Auftritt kann für eine kleine, werbende Firma oder zur Vermarktung einer Massenware im Niedrigpreisbereich bestens geeignet sein.

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Plattformunabhängigkeit

Eine Webpräsenz wird anders als ein Buch nicht immer gleich aussehen: Unterschiedliche Monitore, Browser mit Plugins, installierte Schriftarten und Internetverbindungen bei den Anwendern sorgen dafür, dass manche Websites manchmal „ganz schön verzerrt“ dargestellt werden. Sparsamer Einsatz von clientseitigen Erweiterungen und ausreichender Test auf unterschiedlichen Plattformen können solche Probleme erkennen und beseitigen.

Ein neues Anwendungsfeld ergibt sich ganz aktuell durch die zunehmende Verbreitung mobiler internetfähiger Geräte wie iPhone & Co. sowie bezahlbare, breitbandige Datenverbindungen. Durch die begrenzten Bildschirmgrößen sollten Angebote wenn möglich in einer speziellen mobilen Version erstellt werden. Führende Newsangebote wie Spiegel-Online (Test nur mit Mobil-Browser!), Manager-Magazin und weitere haben eigene mobile Versionen und setzen auf diesen Zukunftstrend.
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Internet-konform

Webdesign erfolgt für das Internet! Deshalb gilt: nicht nur eine schöne Optik, sondern auch schnelle Ladezeiten, funktionierende Verlinkungen nach außen, web 2.0-Konformität und „Fitness für Suchmaschinen“ sind Kriterien, um Ihre Website erfolgreich zu machen. Im Internet hat eine schlechte Seite keine zweite Chance – wer sich schon einmal über nicht funktionierende Links, undurchschaubare Menüstrukturen oder Informationen von vorgestern geärgert hat, wird dem zustimmen. Sorgen Sie bereits von Anfang an dafür, dass Ihre Besucher von Ihrem professionellen Auftritt im Web begeistert sind!
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